Der stark verrostete Radkasten Der freigelegte Schadensbereich Verformtes Material im Frontbereich Abbohren der Schwei▀punkte zwischen Radkasten und Stehwand
Nach der Demontage des Kotflügels zeigte sich der ganze Schaden.  Dachten wir zunächst noch an eine partielle Reparatur durch Wechseln der  Halbschale war jetzt klar, dass der komplette Radkasten getauscht werden  sollte. 
Ähnliches galt für die Stehwand. Sie ist offensichtlich  im vorderen Bereich nach dem Unfall gerichtet worden  und zeigte deshalb noch entsprechende Verformungen.  Hier entschieden wir uns, sie in der Mitte zu teilen und  ein Neuteil einzusetzen 
Wir trennten also zunächst den kompletten Radkasten heraus. Dies geschah durch  Abbohren der Schweißpunkte und Durchtrennen der Nähte. Ziel war es, den neuen  Radkasten vor dem Tausch des Stehwandteiles anzusetzen, um die Maßhaltigkeit zu  gewährleisten. 
Alter und neuer Radkasten Nach dem Entfernen des Radkastens Ansetzen des neuen Radkastens
Nachdem das Altteil herausgetrennt war, wurden die späteren Fügestellen gesäubert und  grundiert. Das Austauschteil stammte aus DDR-Produktion und war mit dem bekannten  schwarzen Schutzlack überzogen. Dieser stellt aber keine zeitgemäße  Korrosionsschutzbasis dar, aus diesem Grunde wurde der neue Radkasten komplett vom  Lack befreit. Dies geschah durch den Einsatz einer Gewebescheibe und durch  Sandstrahlen. Vor dem Einsetzen wurde eine entsprechende Grundierung aufgebracht.